ZHdK / Studiengang Medien & Kunst / Vertiefung Bildende Kunst VBK
Sihlquai 125, CH-8031 Zürich, Kontakt: bildende.kunst@zhdk.ch, +41 (0)43 446 31 82
PLATTFORM ---> NETZARBEITEN
AKTUALISIERT 14/01/11
archiv
11. April 2010
ACT 10. Performancefestival

15. September 2009 — 16. Januar 2010
Erik Steinbrecher "Dozent sucht Unterkunft mit Frühstück; gratis"

2009

13. — 26. Juli 2009
Elektromagnetischer Sommer 2009 – Lauter Inseln!
Ein künstlerisches Radioprojekt von Jörg Köppl


10. Mai — 21. Juni 2009
FRANZISKA KOCH "RESERVEN"

28. Februar – 12. April 2009
MARTINKA KREMECKOVA "HERVORHEBUNGEN"
ERÖFFNUNG: 27. Februar 2009, 16 Uhr
AUSSTELLUNG: 28. Februar – 12. April 2009

< 1/5 >
Martinka_Kremeckova Hervorhebung

Unser Blick ist es gewohnt, an Oberflächen abzuperlen – und das aus gutem Grund. Hinter der Hülle eines Gegenstands warten oftmals allzu verstörende Gegebenheiten auf uns Betrachtende. Nicht umsonst hält die menschliche Haut Organe, Knochen sowie Gefässe zusammen - zwingt den Menschen in eine Form. Gleichzeitig verbirgt sie aber auch die unangenehmen Tatsachen des Organismus. Gerade solche Beziehungen, in denen ein bestimmtes Wissen mit einer auf die Oberfläche beschränkten Wahrnehmung kollidiert, umkreist Martinka Kremeckova (*1980) in ihrer Arbeit. Sie schafft Metaphern für Erkenntnisprozesse, in denen subjektive Erfahrungen, Wissen sowie wissenschaftliche Darstellungsweisen aufeinanderprallen.
(Auszug aus dem Pressetext von Stefan Wagner).

Medienmitteilung als PDF [108kb]
Karte als PDF [120kb]

2008

21. Juni 2008
Der längste Tag 2008. 16 stündige Non-Stop-Performance
kuratiert von Dorothea Rust und Peter Emch

von Sonnenaufgang 05.29 bis Sonnenuntergang 21.26 Uhr
4. Ausgabe

< 1/16 > Legende


 5.29 —  6.29 Uhr MIT Performance Gruppe "Steh auf mit"
 6.29 —  7.29 Uhr Christian Uetz "Zum Sterben Sex"
 7.29 —  8.29 Uhr Angela Hausheer "Stäbe"
 8.29 —  9.29 Uhr Markus Gössi "Frische Fahne"
 9.29 — 10.29 Uhr Iris Beatrice Baumann "Frühstück"
10.29 — 11.29 Uhr Thomas Zollinger mit Schulklasse aus Zürich "Math-Stunde"
11.29 — 12.29 Uhr Yan Duyvendak "Made in Paradise (Fragments)"
12.29 — 13.29 Uhr Günther Müller "Klang-Performance"
13.29 — 14.29 Uhr Christian Ratti "… und vergiss deine Ballettstunde nicht!"
14.29 — 15.29 Uhr Cathy Vaneck "Hearing Sirens"
15.29 — 16.29 Uhr Nick Emch & Laurent Goei "MINIMETAL"
16.29 — 17.29 Uhr Sabine Schlatter & Benjamin Egger "Neuer Wind"
17.29 — 18.29 Uhr Porte Rouge: Christoph Ranzenhofer & Joa Iselin "Karabuki"
18.29 — 19.26 Uhr Gaspard Buma "Use me"
19.29 — 20.26 Uhr Lola Cholakian "Ouverte, Flexible et Disponible"
20.29 — 21.26 Uhr Saadet Türköz & Martin Schütz "Song dreaming"

Einladungskarte: PDF [52KB]
Medienmitteilung: PDF [100kb]

Mit herzlichem Dank für die Unterstützung:
Präsidialdepartement Stadt Zürich · Göhner-Stiftung
Yan Duyvendak: Made in Paradise Performance Series unterstützt durch Stadt Genf,
Pro Helvetia Büro Kairo, Valiart für Valiant Bern, Lotterie Romande

5. – 7. Juni 2008
KNOWBOTIC RESEARCH in Zusammenarbeit mit FABIAN VÖGELI und FELIX STALDER “NEWBORN — Undeliverable?“
START DES TESTFALLS: Donnerstag, 5. Juni, 16h
TESTFALL-DAUER: 5. — 7. Juni 2008

< 1/4 >


Der Kunsthof Zürich dient als Ausgangspunkt für einen neuen Testfall der Künstlergruppe Knowbotic Research. Während drei Tagen wird in Zürich ein Schwertransporter zirkulieren. Auf seiner offenen Ladefläche stehen 7 übergrosse Buchstaben: N E W B O R N. An verschiedenen “öffentlichen” Orten versucht der Lastwagen seine Ladung zuzustellen. Zwei Rapper kommentieren in verschiedenen Sprachen die Zustellversuche. Doch jedes Mal wird der Lastwagen aufgefordert weiterzufahren. Bleibt die Ladung bis auf weiteres unzustellbar?

Das Projekt "NEWBORN - Undeliverable?" ist eine Untersuchung zu Konstitution, Wechselwirkungen und Irritationen paralleler Öffentlichkeiten innerhalb eines gemeinsamen lokalen (öffentlichen) Raums.

Produktion: Knowbotic Research in Zusammenarbeit mit Felix Stalder, Medientheoretiker, Fabian Vögeli, Künstler und dem Rapper EKI NOX und audioasyl.net
Koproduktion: Marks Blond, Bern
Unterstützt durch: Cabaret Voltaire, Zürich

"NEWBORN — Undeliverable?" ist Teil des Forschungsprojekts Translokale Praktiken am Institut für Gegenwartskünste, ZHdK.

Medienmitteilung als PDF [68kb]

Links: www.translocal-practices.net | www.krcf.org | www.ifcar.ch

21. MÄRZ 2008
MIRKO BASELGIA "PHÖNIX*(VERSION ALPHA)"
Phase Jota (Phase 4/7)
VERNISSAGE: 21. März 2008 (Vollmond/Karfreitag)

Bilder: <  1/17 >


Versatzstücke aus Mystik und Mythos, Symbolismus und Kulturgeschichte, Alchemie und Christentum prägen die Arbeit “Phönix“ von Mirko Baselgia (*1982). Aus Zeichnungen, Objekten, Texten, aber auch Prozessen und Ortsversetzungen materialisiert sich die Arbeit. Baselgia benützt den Kunsthof Zürich als temporären Standort in der Realisierung seiner mehrteiligen Arbeit, die sich als eine sorgfältig orchestrierte Chronologie unterschiedlicher Phasen darstellt.

Wie Baselgia selbst schreibt: “Phönix ist aus dem Wunsch entstanden, die vorhandenen Zeichnungen, Bilder und Objekte als Resultat der 10 jährigen künstlerischen Tätigkeit (Sammlung – Archiv), durch eine weitere Transformation zu einem veredelten, konzentrierten, reduzierten Produkt (Diamant) gelangen zu lassen. Konkret geschieht dies durch die Verbrennung der Zeichnungen, Bilder und Objekte. Aus der gewonnenen Asche wird über ein chemisches Verfahren Kohlenstoff gewonnen, aus welchem schliesslich ein Diamant erzeugt wird. Die im Prozess enthaltene Bewegung wird ebenso geographisch sichtbar gemacht.

In Anlehnung an die Alchemie wird das ganze Projekt Phönix in sieben Phasen unterteilt:

PHASE ALPHA:     Selektion der Objekte durch subjektive Parameter im Archiv in Lantsch/Lenz. Zuvor wird am 29. Februar 2008 das Feuer für die Verbrennung entzündet (Januar/Februar 2008, Latäre 01./02. März 2008).
PHASE EPSILON:   Transport der ausgewählten Objekte von Lantsch/Lenz nach Zürich (7. März 2008, Leermond).
PHASE ETA:   Erstellen einer Feuerstelle im Kunsthof Zürich (20. März 2008, Frühlingsbeginn).
PHASE JOTA:   Verbrennung der selektierten Objekte (21. März 2008, Vollmond / Karfreitag).
PHASE OMIKRON:   Transport der gewonnenen Asche von Zürich nach Chur (22. März 2008, Karsamstag).
PHASE YPSILON:   Übergabe der Asche an das Laboratorium zur Diamantenherstellung (23. März 2008, Ostersonntag).
PHASE OMEGA:   Entsteigung des Phönix aus der Asche (12. April 2009, Ostersonntag).

(Auszug aus dem Projektbeschrieb von Baselgia)

Eine Werkdokumentation über die gesamte Projektdauer vom 29. Februar 2008 (Schalttag) bis zum 12. April 2009 (Ostersonntag) ist unter
www.baselgia.com einsehbar.

Mirko Baselgia (*1982) studiert im 6. Semester Bildende Kunst, ZHdK.

Einladungskarte: PDF (268kb)

1. Februar 2008
SERGEJ KLAMMER UND SANDI PAUCIC "TRANS K3 EXPRESS"
Videoinstallation mit Kunstschaffenden aus der Schweiz, England und Holland:

Barbara Davi, Marianne Engel, Leo Fitzmaurice, Daniel Gafner, Claudius Gentinetta, Clare Goodwin, Bob Gramsma, Paul Harper, Haruko / Josef Loretan, Andrea Heller, Christina Hemauer / Roman Keller, Hipp, Susanne Hofer, Beat Huber, Thomas Isler, Beat Klein / Hendrikje Kühne, Koefer / Hess, Isabelle Krieg, Max Mason / Liz Murray, Anja Moers, Monica Germann / Daniel Lorenzi, Nils Nova, RELAX chiarenza & hauser & co, Anina Schenker, Juliana Smith, Ron Temperli, Costa Vece, Markus Weiss, Yuri A., ZündWerk

Ein Projekt von K3 Project Space

Bilder: < 1/4 >

Fotos: Marcel Meury

Es ist schon bald ein Jahr her, seit sich die grossflächige Modelleisebahn im Zürcher K3 Project Space durch eine Landschaft meist skulpturaler Kunstwerke wand und mittels auf den Zügen montierter Kameras die Live-Bilder dieser inszenierten Kunstreise in den Raum projizierte. Das Nachfolgeprojekt Trans K3 Express ist nun nach Rotterdam an das internationale Project(OR)-Festival eingeladen worden und wird zum Auftakt der Reise mit einer Preview im Kunsthof Zürich einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Kunstwerke von ca. zwanzig Kunstschaffenden aus der Schweiz, aus England und aus Holland sind samt Modelleisenbahn, Schienen und selbstgebauter Elektronik in einem Wohnwagen eingebaut worden. Aus dem Wohnwagen heraus führen die Bahnstrecken hinaus auf Brücken und Steigspiralen in den öffentlichen Raum und lassen die ganze Anlage zu einer skurrilen installativen Arbeit werden.

www.k3zh.ch
www.showroommama.nl

Einladungskarte: PDF, 412kb

2007

26. September – 9. November 2007
MURIEL BAUMGARTNER "WASTE"
Die Installation von Muriel Baumgartner im Kunsthof Zürich nimmt das romantische Motiv der künstlichen Ruine auf: Aus dem Boden ragen Teile einer zeichenhaften, nicht realistisch geformten Ruine. Sie stehen in ihrer Künstlichkeit im Kontrast zum natürlich bewachsenen Boden, auf dem zahlreiche Gräser und andere zähe Pflanzen spriessen. Hintergrund der Arbeit ist die Romantik, als eigentliche Ruinen erbaut und so natürliche Zerfallsprozesse künstlich inszeniert wurden. Der Kunsthof Zürich wiederum ist eine urbane Brache und zeigt Spuren eines mit der Romantik thematisch verwandten Widerstreits zwischen Natur und Kultur. Zur Diskussion stehen Wertvorstellungen im Kontext der Produktion, der Nutzung und des Ausschusses von Gegenständen.

Bilder: < 1/5 >

Fotos: Marcel Meury

www.murielbaumgartner.ch

16. Juli, 0h – 28. Juli 2007
CLINGRADIO. Eine dreidimensionale Annäherung an Ortsbezogenheit und Interaktivität des Radio kuratiert von Jörg Köppl
Radio LoRa 97,5 MHz in Zusammenarbeit mit Kunsthof Zürich

Bilder: < 1/14 >


RADIOEREVAN_YURT VON MAROLD LANGER-PHILIPPSEN
www.radioerevanyurt.net
“Aus der Mongolei gelangen Geschichten, Berichte, Klänge in den Schweizer Äther. Sie werden ergänzt mit Aufnahmen und Erzählungen von HörerInnen und ZuschauerInnen. Die ZürcherInnen sind aufgerufen, Blachen, Zeltheringe, Seile, Teppiche und Geschichten vorbeizubringen, um RADIOEREVAN_YURT zu erweitern.“

THE JOHNNY HEAD-IN-AIR-SHOW VON SARAH WASHINGTON
mobile-radio.net
“Johnny lädt dich ein, deinen ästhetischen Standpunkt durch Sounds und Musik mitzuteilen. Die HörerInnen sind eingeladen, CD-Sammlungen mit ihren Lieblingssongs, ihrer selber gemachten Musik oder Aufnahmen aus Zürichs Geräuschkulisse vorbei zu bringen. KlangkünstlerInnen aus Zürich verarbeiten dieses Material live zu Collagen. Durch die Rekontextualisierung bekannter Melodien und vertrauter Geräusche bietet die Johnny Head-In-Air Show eine Auszeit vom gewohnten Alltag.“

INSTALLATIONS-FEEDBACK VON KNUT AUFERMANN
knut.klingt.org
“Feedback ist ein Gleichgewicht, das durch die leichteste Störung kippt. Das Installations-Feedback entsteht aus selbstreferentiellen Audioloops, die aus sich selbst heraus klingen. Über zwei Wochen hinweg wird es durch eine wachsende Ansammlung von Geräten ausgebaut. Die Installation bildet eine veränderliche Landschaft, die täglich von 12 bis 14 Uhr gesendet wird. Das Publikum beeinflusst durch physische Präsenz die Installation.“

Flyer → Clingradio [PDF, 232kb]
Programmablauf → www.lora.ch
Kuratiert von Jörg Köppl

21. Juni 2007
Der längste Tag 2007. 16 stündige Non-Stop-Performance
kuratiert von Dorothea Rust und Peter Emch

von Sonnenaufgang 05.29 bis Sonnenuntergang 21.26 Uhr

< 1/25 > Victorine Müller "Belichtung"

Fotos: Magda Stanova

 5.29 -  6.29 Uhr Victorine Müller "Belichtung"
 6.29 -  7.29 Uhr Monica Klingler "von da aus"
 7.29 -  8.29 Uhr Judith Huber "Morgenmuffel"
 8.29 -  9.29 Uhr Geneviève Favre "Black Bird"
 9.29 - 10.29 Uhr Donna und Ernesto Molinari "Walfischgesänge für zwei Kontrabassklarinetten"
10.29 - 11.29 Uhr Jürg Halter "Herr, sag mir..."
11.29 - 12.29 Uhr M. Vänçi Stirnemann "kleine übungen"
12.29 - 13.29 Uhr Irene Maag "Perfect Crime"
13.29 - 14.29 Uhr Sebastian Hofmann "Funkloch 92 MHz"
14.29 - 15.29 Uhr Marina Belobrovaja und 5 Angestellte "Karussell"
15.29 - 16.29 Uhr Isabel Rohner "Material"
16.29 - 17.29 Uhr Vincent Barras "Speech"
17.29 - 18.29 Uhr Roland Dahinden und Cyrill Lim "Alphorn und Elektronik"
18.29 - 19.26 Uhr Niklaus Rüegg und Ariel Zumstein "Gefahr von unten"
19.29 - 20.26 Uhr Judith Röthlisberger "Karpfenbewusstsein II"
20.29 - 21.26 Uhr Lilian Frei mit Johanna Lier, Daphne Ledergerber, Esther Häusler, Thomas Lempert, Paul Sieber, Andreas Vogel, Tobias Büchi, Denise Grossenbacher, Urs Weibel, Epiphania Salinas, Manuel Haenseler "opus 258"

Einladungskarte zur Performance: Download [PDF/52KB]

Mit herzlichem Dank für die freundliche Unterstützung:
Göhner-Stiftung, Oertli-Stiftung, Präsidialdepartement Stadt Zürich

26. Mai – 17. Juni 2007
Bühler & Spichtig "Grosser Altar"
Einladung zur Grabschändung Freitag, 25. Mai 2007, 17h

Bilder: < 1/2 >



Einladungskarte zur Ausstellung: Download [PDF/24KB]
Pressetext: Download [RTF/44KB]

2006

23. Oktober – 19. November 2006
Jinoos Taghizadeh "Kunsthof Self-Portrait: Construction in progress"
ÖFFENTLICHES PODIUMS-GESPRÄCH "ZEITGENÖSSISCHE KUNST IM IRAN"

Jinoos Taghizadeh, Künstlerin, Teheran
Parastou Forouhar, Künstlerin, Frankfurt a.M
Amir Sheikhzadegan, Politikwissenschafter, Zürich
MODERATION: Susann Wintsch, Herausgeberin Treibsand

Donnerstag, 26.Oktober 2006, 18–19.30h, mit anschliessendem Apéro im Kunsthof
hgkz, Studienbereich Bildende Kunst, Sihlquai 125, 8005 Zürich, 1.Etage

Pressetext: Download RTF [64KB]
Einladungskarte: Download PDF [96KB]

Bilder: < 1/5 >


Susann Wintsch, Herausgeberin von TREIBSAND, DVD Magazine on Contemporary Art, realisiert im Rahmen der kommenden Themennummer von TREIBSAND zum Kunstgeschehen im Iran eine Ausstellung im Kunsthof Zürich und ein Podiumsgespräch.

Die iranische Künstlerin und Kritikerin Jinoos Taghizadeh (*1971, Teheran) entwickelt für den Kunsthof Zürich ein grossformatiges Gemälde. Es besteht aus vor Ort gesammelten Objekten, die kopiert und auf die Leinwand übertragen werden. Insofern handelt es sich um ein Selbstporträt, da seine Struktur aus den Mikrogeographien besteht, in denen sich die Künstlerin gerade aufhält: Zürich und Teheran.

Jinoos Taghizadeh ist in Teheran besonders für ihre unangekündigten Performances in Cafés und Interventionen auf der Strasse, aber auch für ihre scharfe Kritik an künstlerischen Positionen, welche den Opportunitäten sowohl internationaler als auch lokaler Szenen erliegen, bekannt geworden.

TREIBSAND: www.treibsand.ch

28. April – 5. Mai 2006
Christina Hemauer, Roman Keller “AN DIESEM ORT WURDE AM 27. APRIL 2006 DER POSTPETROLISMUS EINGELÄUTET”

2005

5. November – 9. Dezember 2005
JÖRG KÖPPL (Audio), MIRJAM BÜRGIN (Inszenierung) "HIER IST NIEMAND"
Der Ton in der Installation von Jörg Köppl, zusammen mit Mirjam Bürgin, entsteht durch Einwirken der vorbeifahrenden Tramzüge. Fährt ein Tram vorbei, wird ein Ton an die Installation abgegeben. Ein Mikrofon funktioniert dabei wie eine Art Stimmgabel, die gleichsam den Ton vom Tram "abnimmt" und auditiv in den offenen Innenraum des Kunsthof Zürich projiziert. Damit verknüpft ist die Absicht, die Umgebungsgeräusche und -klänge in die Toninstallation zu integrieren (anstatt mit ihnen zu konkurrieren). Wie Köppl schreibt: "Das Thema der Interaktion interessiert uns nicht auf der technischen Ebene. Die ausgelösten Tonsequenzen sind kürzeste Stücke aus Gesprächen, bei denen je zwei Stimmen zugleich zu hören sind. Durch die Verlangsamung und den Fokus auf diesen tonalen Mikrobereich wird deutlich, dass die Gesprächspartner damit beschäftigt sind, sich aufeinander einzustimmen, und zwar auf unbewusste Weise. Eben: hier ist niemand."


16. Juli – 28. August 2005
ISABELA BRANČ "ARENA"
ERÖFFNUNG: Freitag, 15. Juli 2005, 19 h

Isabela Branč - Arena 2005

Isabela Branč (*1977) konzipiert für den Kunsthof Zürich eine Installation, in deren Zentrum sich zwei gleich grosse monumentale Objekte befinden, die fremdartig im Raum stehen: vielleicht Modelle von anonymen Bauten und zugleich Grabmäler für Unbekannte. Aus Lautsprechern, die in die Objekte eingelassen sind, ist das Wimmern und Bellen von Hunden zu hören, die die Szenerie im Sinn eines rätselhaften Rituals aufladen – und von den Randbezirken der Sprache, ja von Sprachverlust zu künden scheinen. Ausgelöschte Schriftzüge auf beiden Objekten legen Zeugnis von Mitteilungen ab, deren Sinn verloren gegangen ist bzw. die einer unbekannten Zensur zum Opfer gefallen sind.

Isabela Branč, ehemalige Studentin des Studiengangs Bildende Kunst, erhielt dieses Jahr das Stipendium der Eidgenössischen Kunstkommission des Bundesamts für Kultur sowie das Stipendium der Kiefer Halblitzel-Stiftung.

Gleichzeitig bei Esther Eppstein im Message Salon: Isabela Branč “Bez naslova – ohne Titel“

Download: Pressetext [RTF]

Dienstag, 21. Juni 2005, 05.28 Uhr – 21.25 Uhr
DIVERSE KÜNSTLER/INNEN “DER LÄNGSTE TAG. 16-STÜNDIGE NON-STOP-PERFORMANCE”
kuratiert von Peter Emch und Dorothea Rust

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
05.28 Uhr - 21.25 Uhr

< 1/16 > 05.28 - 06.28 Uhr Michael Mettler, Nik Bärtsch "Schleifen Zwei"


05.28 - 06.28 Uhr Michael Mettler, Nik Bärtsch "Schleifen Zwei"
06.28 - 07.28 Uhr Andrea Saemann, Lena Eriksson "no projection"
07.28 - 08.28 Uhr Leo Bachmann "Echolog"
08.28 - 09.28 Uhr Monika Günther, Ruedi Schill "Performance"
09.28 - 10.28 Uhr Jürg Halter "Ich habe die Welt berührt"
10.28 - 11.28 Uhr Claudia Bucher "Waschen"
11.28 - 12.28 Uhr Barbara Sturm "lang balancieren bebt zum sprung"
12.28 - 13.28 Uhr Javier Hagen "z(ei)T-en–vokal-performance"
13.28 - 14.28 Uhr Tom Schneider "ankunft/abflug"
14.28 - 15.28 Uhr Hina Strüver "living sculpture"
15.28 - 16.28 Uhr Stephan Wittwer "Transfer"
16.28 - 17.28 Uhr Chantal Michel "Performance"
17.28 - 18.28 Uhr Pascale Grau "Ovation"
18.28 - 19.28 Uhr Lara Stanic "Spiel mit dem Wind"
19.28 - 20.28 Uhr Norbert Klassen "o.T."
20.28 - 21.25 Uhr San Keller

Einladungskarte: Download PDF

Mit herzlichem Dank für die freundliche Unterstützung:
Swiss Re, Präsidialdepartement Stadt Zürich und Fondation Nestlé pour l‘art

20. Mai – 12. Juni 2005
STEFAN BURGER - CLAUDIA CAPREZ - HEIKE DÖCHER - INA ETTLINGER - HEIKO HOFFMANN - ERIKA KRAUSE - STEFAN MEIER - CORA PIANTONI - CLAUDIA WIESER "INVASIONSWETTERLAGE"
ERÖFFNUNG: 19. Mai 2005 um 19 Uhr
mit Monsieur Mo Rio live aus Stuttgart um 21 Uhr
anschliessend Dorfdisco-DJ Basil Angora aus Zürich

Bilder: < 1/4 >
Invasionswetterlage

"Invasionswetterlage" ist ein von der Künstlerin Cora Piantoni initiiertes Austauschprojekt mit Absolventen und Absolventinnen der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und der Kunstakademie München. Die Ausstellung setzt sich mit dem Thema “Deutsche in der Schweiz“ auseinander, mit den Ähnlichkeiten und den Unterschieden zwischen den benachbarten Ländern.

Veranstaltungsprogramm des Radio Siegerland im Rahmen der Ausstellung "Invasionswetterlage", jeweils um 19.30 Uhr (inkl. Barbetrieb):

26.5.05, Donnerstag    Skatabend: Spielen mit gereizter Stimmung
31.5.05, Dienstag Dialektische Logopädie, Hochdeutschveredelung mit Dr. Mauch
 2.6.05, Donnerstag Gebrüder Schulte für Siegerland-Moritaten aus dem Sauerland
 7.6.05, Dienstag Hymnen der Erwartung - 50 Jahre Leiderlieder
 9.6.05, Donnerstag Kurzfilme im Radio-Sichtung leises Deutschland
12.6.05, Sonntag 14 Uhr mit Open End: Finissage mit Ausstrahlung der Radiosendung
 
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Download Pressetext [RTF]

2. April – 8. Mai 2005
MATTHIAS RÜEGG "NISCHE"
Bilder: < 1/4 >



Die architektonische Intervention "Nische" des Künstlers Matthias Rüegg ist speziell für den Kunsthof entstanden und schreibt somit den hier gepflegten Diskurs der ortsspezifischen Eingriffe auf eigenwillige Weise fort. In der Art eines Einbaus thematisiert "Nische" die an eine Einfahrt erinnernde Öffnung auf der strassenzugewandten Seite des Kunsthofs. Der Einbau hat scheinbar funktionale Aspekte, ist allerdings auch als autonomes Konstrukt deutbar.

Matthias Rüegg (1968) lebt und arbeitet in Zürich. Von 2001-2004 absolvierte er das Kunststudium an der F+F, Schule für Kunst und Mediendesign, Zürich.

Download Pressetext, für weitere Informationen sowie Abbildungsmaterial wenden Sie sich bitte an Sabina Pfenninger, E-Mail.

2004

25. September – 6. November 2004
URSULA SULSER "AMPLE SAMPLE"
Usula Sulser: Ample Sample

Eine Bautafel steht im Kunsthof. Zwei Gebäudefassaden sind als Aufrisszeichnung darauf zu sehen. Die Tafel mit den beiden Zeichen wirkt ein wenig befremdend, da sie zuerst und vor allem auf sich selbst verweist. Sind diese Zeichen verwaist, völlig vom Referenten entkoppelt? Ja, in gewissem Sinn sind sie es, aber nicht ganz, wurden doch die beiden "Fassaden" dem Realraum des Kunsthofs entlehnt, der linken und der rechten Fassade, die den Kunsthof "einrahmen".

Der Kunsthof ist, sieht man städtische Dokumente ein, eine Scharnierstelle, wo ein Bau einem anderen Bau Platz machte. Die hohe Brandmauer – der Bau stammt aus den 70er Jahren – sagt einerseits: Hier ist etwas abgebrochen worden, hat etwas "plötzlich" aufgehört. Andererseits spricht der rechte Bau weiterhin in einer Sprache des ausgehenden 19. Jahrhunderts, doch er spricht ohne "Gesprächspartner" im unmittelbaren Umfeld. Heute ist diese Stelle, an der eine Unvereinbarkeit operiert, als Vakuum erhalten. Der Kunsthof fasst diese Leere unter sich. Sie wird von ihm etwas künstlich aufrechterhalten.

Beim genaueren Hinsehen sind die Zeichen dieser Versetzung in der Vergangenheit noch vorhanden, auch wenn sie nicht positiv erfahrbar sind. Die Versetzung oder Verwerfung ist negativ erfahrbar, indem Sulser die Inkongruenz ausstellt. Damit berührt ihre Arbeit auch Fragestellungen, die weit über das ortspezifische Engagement hinausgehen: An wie vielen anderen Stellen in der Stadt wirkt diese Unvereinbarkeit? An wie vielen Stellen in unserer Umwelt? Und in den Milieus, die wir bewohnen? Wie zum Beispiel in der Sprache, die ein weiteres Milieu ist, in dem wir uns bewegen wie in einer Stadt, deren Ränder und Bruchlinien stets verschoben werden…

Ursula Sulser, 1964 im St. Galler Rheintal geboren, lebt und arbeitet in Zürich. 1993 hat sie den Studiengang Bildende Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich abgeschlossen. Mehrere Auszeichnungen und Ausstellungen seit 1994.

Download: Pressetext [RTF]

1. Juli – 18. September 2004
Peter Regli “Realitiy Hacking Nr. 221“

21. Juni 2004
DIVERSE KÜNSTLER/INNEN “DER LÄNGSTE TAG. 16-STÜNDIGE NON-STOP-PERFORMANCE”
kuratiert von Peter Emch und Dorothea Rust

< 1/15 > KünsterInnen: MALY SCHILLER

Les Complices, “EXPECT US!“ … we are out there

Niklaus Rüegg “Monument für Boris Groys“

2003

22. Oktober 2003
Regula Engeler & Sven B. “Subpolar Lines” Super 8-Filme mit Live-Sounds

31. August – 12. Oktober 2003
Marie José Bürki

18. Juli – 23. August 2003
Niklaus Rüegg “Kollektivhypnose Kindergeburtstag“

27. Juni – 10. Juli 2003
MEMO, Markus Bösch / Thomas Heinzer “sondierungen ins nirgendwo“

10. Mai – 16. Juni 2003
Hildegard Spielhofer “wirf einen kühlen blick“

Herbert Weber

2002

29. Juni – 15. September 2002
Michael Pfrommer, Mandla Reuter, Alexander Wolf (kein Titel)

7. Juni – 23. Juni 2002
Mariano Javier Gaich “Ingràvidos”

22. Januar – 2. März 2002
Muda Mathis / Sus Zwick “Bad”

2001

Juli 2001
Andreas Helbling (kein Titel)

25. Mai – 30. Juni 2001
Sam Durant “Consciousness Raising Historical Analysis, Pain plus Time Separated and Ordered with Emphasis on Reflection”

30. März – 12. Mai 2001
Klodin Erb “Cerberus“

2. Dezember 2000 – 28. Februar 2001
Urs Hartmann / Markus Wetzel “Wildbrook“

2000

14. Juni – 13. August 2000
Katrin Freisager “Unprotected”

30. März – 13. Mai 2000
Roman Ondák “Room Extension”

7. – 25. Februar 2000
Monika Günther “Ich wollte immer schon nach...“

1999

20. November 1999 – 15. Januar 2000
Georgia Creimer “Wir sind es, wir sind es wirklich!“

25. Oktober – 5. November 1999
Peter Emch “Tableau vivant“

8. – 30. Juli und 2. – 28. August 1999
Fabrice Gygi “Free Market”

30. April – 26. Juni 1999
Sabina Baumann “05.06.50783”

13. Februar – 11. April 1999
Bob Gramsma “Spanner”

1998

19. / 20. Dezember 1998
Markus Schaub “Walls“ Projekt beim Hotel Castell, Zuoz

15. November 1998 – 24. Januar 1999
Berger, Coste, Deutsch, Gai, Hänel, Hedinger, Helbling, Menzi, Leutenegger, Maiocchi, Pfenninger, Purkathof, Tavernini, Schaub, Senn, Zulauf

19. September – 1. November 1998
Daniel Schibli “Becken“

21. März – 30. August 1998
Adrian Schiess “Malerei“

Samstag, 21. März 1998
Karin Wälchli / Guido Reichlin “Pattern“

16. Februar – 18. März 1998
Markus Weiss “Plug and Play“

1997

14. November 1997 – 17. Januar 1998
Thomas Hirschhorn “7/7, 24/24, blauer, schwebender Raum“

11. September – 25. Oktober 1997
Berndt Höppner “Raum2“

5. – 16. August 1997
Jos Näpflin “Lache“ [Kat.]

21. Dezember 1996 – 20. April 1997
Sol LeWitt “Three Sided Tower“

1996

11. September – 9. Oktober 1996
Urs Hartmann / Markus Wetzel “11.Sept. – 9.Okt. 1996“

10. August – 8. September 1996
Max Bühlmann “Die Malerkapelle“

3. Juli – 14. Juli 1996
Marcel Biefer / Beat Zgraggen “Kulturförderung“ (Eine Lektion aus dem TELEKOLLEG KUNST)

28. Juni und 29. Juni 1996
Matthias Bosshart “Es ist sehr schön, was du gemacht h“

14. Juni – 24. Juli 1996
Peter Regli “Bänke“

17. April – 23. Juni 1996
Christoph Rütimann “Mögliche Farben“

3. Februar – 16. März 1996
Klaus Tinkel “Hofzeichnung“

1995

25. November 1995 – 13. Januar 1996
Ariane Epars “ (tsîgelrôt‘)“

Sonntag, 24. September 1995
Edu Haubensak “Idiorhythmische Studie“ (Klanginstallation), Gestes (Komposition für Saxophon und Schlagzeug)

13. September – 25. Oktober 1995
Barbara Mühlefluh “MADE“

17. Juli – 13. September 1995
Lawrence Weiner “TO THE LAKE / ON THE LAKE / FROM THE LAKE / AT THE LAKE / BORDERING THE LAKE“ (permanent von 1995 – 2000)

22. April – 11. Juni 1995
Franz Wanner “Silenen“

1994

3.Dezember 1994 – 14. Januar 1995
Judith Albert Resther Hartmann, Urs Hartmann, Daniel Hunziker,
Daniel Schibli Alex Scherz, Christoph Schreiber, Markus Wetzel, “Eine Klasse für sich“


3. Oktober – 22. Oktober 1994
Dominique Lämmli “looooooooooool“ [Kat.]

2. August – 3. September 1994
Daniel Zimmermann “Camping“

Mittwoch, 6. Juli 1994
Lucinda Santos (Tanz), Niki Good (Tanz), Daniel Schibli (Film), “Sinngemäss“

Dienstag, 5. Juli
Stefan Banz “Das Dilemma der Kriterien“

Sonntag, 3. Juli 1994
Edu Haubensak “Message“
(eine choreographierte Musikperformance für 4 Schlagzeuger Uraufführung)

Freitag, 1. Juli 1994
Roswitha Marien “Filmperformance“

18. März – 29. Juli 1994
Bessie Nager “Sammelplatz“

Juli 1994
Gerwald Rockenschaub “Projekt Kunsthof“

1993

10. November – 31. Dezember 1993
Renée Levi “Blauen“

22. September – 6. November 1993
Thomas Müllenbach “Ohne Titel“ (Castel Burio 1991)

Dienstag, 21. September 1993
Monica Klingler “Drei Bewegungsstücke“

4. August – 18. September 1993
Urs Frei “Hinter den Geleisen“

14. Juni – 17. Juli 1993
Mario Sala “Bella vista“

3. – 12. Juni 1993
Stefan Pente “Nichts dahinter“
TOP / ZHdK / Vertiefung Bildende Kunst VBK / DKM / aufräumen
Copyright © 2007-2016 ZHdK, Studiengang Medien & Kunst / Vertiefung Bildende Kunst VBK